Presse und Politik

Pressemitteilungen und Artikel

15. August 2017

Ergebnisse aus REFOWAS werden zusammen mit der aktuell veröffentlichen Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln genannt:

Radioninterview mit Dr. Thomas Schmidt zum Thema Lebensmittelverschwendung, CT das Radio, Bochum, 17.08.2017

focus, 16.08.2017

Lippische Landeszeitung, 16.08.2017

SAT.1REGIONAL, 15.08.2017

Wirtschafts Woche, 15.08.2017

proplanta, 15.08.2017

FAZ, 14.08.2017

Hannoversche Allgemeine, 14.08.2017

dpa Meldung im Ticker des Greenpeace Magazin, 14.08.2017

 01. Juni 2017

'Das Forschungsprojekt „Wege zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen“ (REFOWAS) hat das Ziel, Maßnahmen, Bewertungsrahmen und Analysenwerkzeuge sowie zukunftsfähige Ansätze für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln unter Einbindung sozialer und ökologischer Innovationen aufzuzeigen. Als Zwischenergebnis aus der Ökobilanzierung im Rahmen des Forschungsprojekts verzeichnen private Haushalte mit rund 3,5 Millionen Tonnen jährlich den größten Anteil an vermeidbaren Lebensmittelverlusten bzw. -abfällen in der Wertschöpfungskette. Darauf folgen Landwirtschaft mit rund 1,7 Millionen Tonnen, Verarbeitung mit rund 1,5 Millionen Tonnen, die Außer-Haus-Verpflegung mit ca. 1 Million Tonnen pro Jahr und der Handel mit 351 000 Tonnen jährlich. In drei Fallstudien werden die Teilbereiche Obst- und Gemüseproduktion, Bäckereien und Schulversorgung detaillierter analysiert. Erste Ergebnisse liegen aus dem Bereich Schulversorgung vor, hier ergaben die Messung und Analyse von Speiseresten an elf Ganztagsschulen, dass rund ein Viertel der produzierten Essensmengen entsorgt werden. REFOWAS hat eine Laufzeit von Juni 2015 bis Mai 2018. Die Ergebnisse werden nach Abschluss des Projekts veröffentlicht.'  Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Nicole Maisch, Harald Ebner, Friedrich Ostendorff, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Drucksache 18/12631

Pressereaktion auf die Antwort der Bundesregierung:

Kieler Nachrichten, 09.06.2017

Rheinische Post, 09.06.2017

Fulda info, 09.06.2017

Mai 2017

Artikel "Schulverpflegung: ein Viertel landet in der Tonne!" in rhw management, Mai 2017, zum Artikel

01. März 2017

Pressemitteilung des Max Rubner-Insituts zu "Mindeshaltbarkeitsdatum und Verbraucherverhalten" Link zur Pressemitteilung

Medienresonanz:

24. Januar 2017

Pressemitteilung des Thünen Instituts zum REFOWAS-Projekt und zu ersten Ergebnissen, insbesondere aus der Fallstudie zur Schulverpflegung. Link zur Pressemitteilung

Medienresonanz:

September 2016

Interview mit Antonia Blumenthal (VZ NRW) zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen in Schulen, in rhw praxis 03/2016, zum Artikel

17. Mai 2016

Pressemitteilung des Ecologic Instituts zu den 30 Projekten (darunter REFOWAS) im Rahmen des BMBF Förderschwerpunkts "Nachhaltiges Wirtschaften - Sozial-ökologische Forschung (SÖF)". Link zur Pressemitteilung

 

Politik

12. Oktober 2016

'Diese Verschwendung zu reduzieren, die Lebensmittelabfälle von der Produktion über den Handel bis zum Verbraucher zu vermeiden, das ist nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine ökologische und soziale Verpflichtung. Die Europäische Union und der Bund haben das Ziel gesetzt, die Abfälle bis zum Jahr 2020 zu halbieren. Das unterstützt die Landesregierung. Hierfür ist eine nationale Strategie nötig. Die Kampagne des Bundes „Zu gut für die Tonne“ ist ein Grundelement. Das gilt auch für die Gespräche mit der Wirtschaft über Ziele hinsichtlich der Reduktion und für Forschungsprojekte wie REFOWAS.' Abgeordnete Petra Müller-Klepper (CDU), MdL, in der 85. Sitzung der 19. Wahlperiode des Hessischen Landtags, Plenarprotokoll 19/85

2. Juni 2016

'Die Bundesregierung hat - neben den Aktivitäten auf EU-Ebene - eigene Forschungsaktivitäten initiiert, um validere Daten zur Höhe der Lebensmittelverluste zu erhalten, Ursachen für deren Entstehung zu erkennen und daraus weitere Maßnahmen ableiten zu können. Von 2015 bis 2018 wird das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Forschungsprojekt „REFOWAS - Wege zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen“ durchgeführt. Ziel des Vorhabens ist es, den Agrar- und Ernährungssektor entlang seiner Wertschöpfungskette hinsichtlich der Entstehung von Lebensmittelabfällen - und hier insbesondere den Anteil an vermeidbaren Abfällen - zu analysieren und Strategien und Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Abfallreduzierung zu identifizieren und praktisch zu erproben.' Ernährungspolitischer Bericht der Bundesregierung 2016 im Bundestag, Drucksache 18/8650

16. Februar 2016

'Auch  das  Bundesministerium  für  Bildung  und  Forschung  (BMBF)  verfolgt  mit  dem  Forschungsvorhaben „Wege zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen – Pathways to reduce food waste (REFOWAS) das Ziel den Agrar- und Ernährungssektor entlang seiner Wertschöpfungsketten hinsichtlich der Entstehung von Lebensmittelabfällen zu analysieren sowie Strategien und Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Abfallreduzierung zu identifizieren und praktisch zu erproben...'  Nationales Programm für nachhaltigen Konsum,
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

10. September 2015

'Im Haushaltsplan findet sich die Zusage, dass sich die Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung „Zu gut für die Tonne“ nicht mehr nur an Verbraucher richten wird, sondern auch an Landwirtschaft, Handel, Industrie und Gastronomie. Das Thünen-Institut bekommt mehr Geld, um endlich eine Systematik zu entwickeln, mit der es möglich wird, zu erfassen, wer was warum wegwirft. Das ist eine wichtige Grundlage dafür, um wirksame Maßnahmen zu entwickeln und um die Verschwendung einzudämmen.' Abgeordnete Elvira Drobinski-Weiß (SPD), MdB, in der 121. Sitzung der 18. Wahlperiode des Deutschen Bundestags, Plenarprotokoll 18/121

2. September 2015

'Die Bundesregierung beabsichtigt, neue Zahlen für alle Stufen der Wertschöpfungskette zu ermitteln auf der Basis von Verfahren, die im Rahmen des EU-Fusions-Projekts als valide Erhebungsmethoden anerkannt wurden. Eine entsprechende Erfassung der Lebensmittelabfälle bei den Endverbrauchern wird nach derzeitiger Planung noch in diesem Jahr beginnen. Die Ermittlung der Lebensmittelabfälle ist ein wichtiger Beitrag zur Evaluierung der Initiative Zu gut für dieTonne!. Ein weiterer Beitrag zur Klärung der Datenfrage wird vom Forschungsprojekt REFOWAS [...] erwartet. [...] Weiterhin werden im Rahmen des Projekts REFOWAS [...] unter anderem Informationsmaterialien erstellt, die konkrete, an die jeweilige Zielgruppe (u.a. Backhandwerk, Gemüse- und Obstbau) angepasste Informationen und Handlungsoptionen (Flyer, Broschüren, Plakate, Checklisten, etc.) enthalten.' Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Nicole Maisch, Annalena Baerbock, Harald Ebner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Drucksache 18/5787