REFOWAS Abschlusskonferenz

Am 19. März 2018 fand die Abschlusskonferenz des BMBF geförderten Forschungsprojektes ´REFOWAS - Wege zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen´ in Berlin statt.

Ein wichtiges Themenfeld der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) ist die Sicherstellung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster. Mit dem Ziel 12.3 hat sich Deutschland verpflichtet, die Lebensmittelabfälle bis 2030 auf Einzelhandels- und Verbrauchsebene zu halbieren und Nahrungsmittelverluste - einschließlich Nachernteverluste - entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verringern.

Wie können Lebensmittelabfälle effektiv und effizient vermieden werden?

Im BMBF-Projekt REFOWAS (REduce FOod WASte) wurden seit Juni 2015 die Gründe für die Entstehung von Lebensmittelabfällen entlang der gesamten Wertschöpfungskette untersucht, Mengen bilanziert und Umweltwirkungen sowie ökonomische Aspekte analysiert. Neben einem nationalen Fokus auf den gesamten Lebensmittelsektor wurden drei Fallstudien zu „Obst- und Gemüseerzeugung“, „Bäckereien“, „Schulverpflegung“ sowie eine sozialempirische Studie zum Umgang mit Lebensmitteln in privaten Haushalten bearbeitet, um Handlungsoptionen zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten und -abfällen ableiten zu können. Die Ergebnisse wurden auf der Konferenz präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Termin: Montag, 19. März 2018, 10.00 – 16.00 Uhr

Ort: Humboldt Graduate School, Festsaal, Luisenstraße 56, 10117 Berlin

Veranstalter: REFOWAS-Projektverbund (Thünen-Institut, Max Rubner-Institut, Universität Stuttgart, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen)

Projektkoordinator: Dr. Thomas Schmidt, Thünen-Institut für Ländliche Räume

 

 

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